Der Blog für das öffentlich-rechtliche-Jugendportal ist online!

http://www.jungesangebotvonardundzdf.de/

 

 

Nachlese zur OPEN!-Konferenz in Stuttgart

http://www.open2015.de/news/news-detailseite/news/nachlese-zur-open/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc5fb054cfdbf25ea92c56c173da075e

 

Interview mit dem Westfalen-Blatt zum Beschwerdemanagement beim ZDF

wb23.04.2015.pdf

Panel-Moderation auf der OPEN!-Stuttgart

 

12.10.2015  

Das Programm für die OPEN! 2015 – Konferenz für digitale Innovation am 2. Dezember steht. Schirmherr ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Session 3: Diskussion

Impulsvortrag: „Was können andere Open-Bewegungen vom Open Sources Business lernen?“
Jan Wildeboer, EMEA Open Source Evangelist, RedHat GmbH, Grassbrun

Podiumsdiskussion:
Dr. Ellen Euler, Stellvertreterin des Geschäftsführers, Deutsche Digitale Bibliothek, Berlin
Oliver Rack, Leiter Initiative Open Data Rhein-Neckar, Mannheim
RA Dr. Carsten Ulbricht, Bartsch Rechtsanwälte, Stuttgart
Jan Wildeboer, EMEA Open Source Evangelist, RedHat GmbH, Grassbrun

Moderation: Oliver Passek, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Eröffnung des HDM-Gamesday am 23. November

23.11. 15 09:50 – 11:30 – Hochschule der Medien, Stuttgart

Oliver Passek: Referent für Film und Medien im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg

Games als Wirtschaftsfaktor und Förderung, dt.

 

Mehr unter: http://ifg.mi.hdm-stuttgart.de/?page_id=11121

 

 

Teilnahme am „European Games Booster“- Finance Panel

29.10.15 10:30-12:00

Role of public institutions in the financing of video games

How public institutions are structured and finance video games:

 

Per Strömbäck, Managing Director, Association of Swedish Games Developers

Maciej Szymanowicz, Policy Officer, European Commission, DG Culture/Media/Creative Europe

Marisol Lopez Director, Catalan Institute of Cultural Industries (ICEC), Barcelona

Aurélien Loos, Board Member, Capital Games, CEO, Leikir Studio, Paris

Oliver Passek, Advisor for Film and Media at Federal Ministry of Science, Arts and Culture, Stuttgart

Moderation: Thierry Baujard, CEO, peacefulfish

 

Mehr: http://www.game-connection.com/

 

Diskussion zu Kinderserien

Am 7.11. 15 nehme ich als Mitglied des ZDF-Fernsehrats an der folgenden Diskussion teil:

Kinderserien – heute und gestern.
Eine Diskussionsrunde zur Qualität des fiktionalen Kinder,- Jugend- und Familien-programms
Gäste: Sebastian Andrae, Gerhard Hahn, Ingelore König, Oliver Passek und Sigi Rothemund,
Moderation: Verena S. Freytag und Esther Gronenborn
Sa., 7.11., 16.00 Uhr HFF Seminarraum 1

Mehr zu den diesjährigen „Tage der Regie“ unter:

http://www.deutscher-regiepreis.de/zeitplan/

 

Bericht über die Diskussion Jugendkanal in Leipzig

Der ZDF-Fernsehrat – ein Spiegel der Gesellschaft?

http://www.medientreffpunkt.de/index.php/presse/pressemitteilungen/der-zdf-fernsehrat-ein-spiegel-der-Gesellschaft/

Leipzig, 6. Mai 2015 – Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde heute über die Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum ZDF-Staatsvertrag gesprochen. Auf dem Podium lieferten sich Henny Engels (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland), Gabriele Schade (Vorsitzende MDR-Rundfunkrat), Oliver Passek (ZDF-Fernsehrat) und der Staatsrechtler Jochen Rozek (Universität Leipzig) unter Leitung der Medienjournalistin Ulrike Simon eine lebhafte Diskussion.

Ausgangspunkt der Debatte war die Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes, dass der ZDF-Staatsvertrag in Teilen verfassungswidrig sei, und dessen Forderungen, den Einfluss der Politik zu begrenzen und gleichzeitig die Vielfalt der Gesellschaft in der Besetzung der Gremien abzubilden. Die Diskussion drehte sich darum, ob es gelungen sei, den politischen Einfluss zu begrenzen und die Gesellschaft abzubilden.

„Wir dachten, die Politik hat den Schuss gehört“, kritisierte Henny Engels, „hat sie aber nicht“. Sie beklagte, dass die Vielfalt der heutigen Gesellschaft im Fernsehrat keinesfalls ihre Entsprechung finden würde, dass etwa der Bund der Vertriebenen oder die Vereinigung der Opfer des Stalinismus einen sicheren Platz haben, während große Gruppierungen wie Migranten, Muslime, LSBTI-Gruppen oder auch Frauen, Familien und Senioren, darauf angewiesen sind, dass eines der Bundesländer einen entsprechenden Vertreter entsendet. Diese Kritik wurde von allen Diskutanten grundsätzlich geteilt. Gabriele Schade wies allerdings darauf hin, dass sich die Gremienmitglieder generell als Vertreter der Allgemeinheit sehen, die auch andere Interessen als nur die eigenen im Blick hätten.

Oliver Passek kritisierte die Neufassung des Staatsvertrages auch in Bezug auf die Eindämmung des politischen Einflusses als schlecht gemacht. Er prophezeite, dass viele Länder weiterhin die weisungsgebundenen Chefs der Staatskanzleien in den Fernsehrat entsenden würden, gleichzeitig aber unabhängige Parteienvertreter der Drittelregelung zum Opfer fallen würden. Zudem seien die Amtskirchen überproportional vertreten. „Das ist so unausgegoren, das kann man keinem Landtag zur Verabschiedung vorlegen“, so Passek. Genau dies geschehe nun aber. Passek bedauerte, dass bei der Neufassung weder eine echte öffentliche Debatte stattgefunden habe, noch die Länderparlamente ein echtes Mitspracherecht gehabt hätten.

Auch der Einfluss des Urteils auf die ARD-Anstalten wurde besprochen. So betonte Rozek, dass damit auch die gegenwärtige Zusammensetzung des MDR-Rundfunkrates, in dem 15 von 43 Mitgliedern – und damit mehr als ein Drittel – staatliche Vertreter sind, verfassungswidrig sei. Die Politik müsse diesen Zustand beenden, sonst könne jede Entscheidung des Gremiums angegriffen werden. Gabriele Schade sah in dem Urteil zunächst einmal eine Stärkung der Gremien, bedauerte es aber, dass sich die mitteldeutsche Politik nicht auf eine Neuregelung der Besetzung des MDR-Rundfunkrates hätte einigen können, bevor dieser im Herbst neu gewählt wird.

Vollkommen einig waren sich die Anwesenden, dass der neue Staatsvertrag trotz aller gravierenden Mängel die Länderparlamente höchstwahrscheinlich passieren werde. Diese seien in einer „Ratifizierungsposition“, sagte Rozek. Der Zeitdruck, den das Verfassungsgericht aufgebaut habe, würde ein Übriges tun.

Diskussionspanel auf der Gamezone

GAME ZONE – Edutain Me! Kulturelle Bildung und Gamefication
In Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg diskutieren wir gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft über die Möglichkeit von Games in der Bildung.

Mit:

Dr. Carsten T. Rees, Vorsitzender des Landeselternbeirats Baden-Württemberg

Ursula Kluge, Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg

Ulrich Winchenbach, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Katharina Tillmanns, Co-President Games for Change Europe

Clemens Petzold & Timo Strohmaier, Kastanie Eins – Agentur für Kommunikation und Serious Games

Oliver Passek, Referent für Film und Medien im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Moderation: Prof. Sabiha Ghellal

Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Do, 7.5./17 -19 Uhr

http://www.itfs.de/festival/gamezone/

 

 

Workshop zum Jugendkanal auf der Re:publica

https://re-publica.de/session/jugendplattform-ard-und-zdf-chance-fuer-netzoeffentlichkeit

Kurzthese

Die Politik hat ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot im Internet beschlossen. Die Anstalten, die auf ein trimediales Angebot um einen TV-Sender hingearbeitet hatten, sind noch dabei sich zu neu zu sortieren. Damit öffnet sich ein Zeitfenster, in dem wir grundlegend fragen können: Was kann Grundversorgung vom Netz aus sein? Was ist Public Value in einer von partikularen Interessen bestimmten Netzöffentlichkeit? Welche Verantwortung hat eine öffentliche Institution im Ökosystem des Internet?

Beschreibung:
Im Oktober 2014 hat die Ministerpräsidentenkonferenz ARD und ZDF mit dem seit Jahren diskutierten Jugendangebot beauftragt, aber nicht als TV-Sender mit Radio und Internet drumrum, sondern als reine Internet-Plattform – ohne Sendungsbezug, ohne Drei-Stufen-Test, ohne Depublizierung nach sieben Tagen und mit einem Etat von 45 Millionen Euro.

Dass die U30 dort angesprochen werden, wo sie sich vorwiegend informieren und unterhalten, scheint offensichtlich, stellt aber einen mutigen medienpolitischen Paradigmenwechsel dar: den Bruch mit dem Primat des linear gesendeten Programms und der Sekundarität von Online aka Telemedien. Mit der Jugendplattform ist die Verbindung zum Massenmedienmodell gekappt. Grundversorgung ist im Netz angekommen.

Das ist ein großer Schritt für den Rundfunk, aber auch eine Riesenchance für die vernetzte Öffentlichkeit. Die besteht aus einer unermesslichen Vielfalt von Stimmen der unterschiedlichsten Richtungen, Interessen und Radikalisierungsgrade. Darin bieten nur die von uns Bürgerinnen und Bürgern beauftragten, bezahlten und kontrollieren Medien die Chance, im öffentliche Interesse zu recherchieren und zu berichten.

Nicht umsonst fordert Markus Hündgen, Veranstalter des Deutschen Webvideopreises, ein öffentlich-rechtliches Youtube. Andernfalls müssten wir im zunehmend wichtiger werdenden audiovisuellen Wissensraum des Netzes auf journalistische, edukative und künstlerische Inhalte verzichten.

„Internet ist Dialog, Fernsehen ist Monolog,“ schreibt Hündgen. Der erste Schritt ist daher, diesen Dialog mit der Netzgemeinde und vor allem den 14-29-Jährigen zu eröffnen, damit die Jugendplattfom kein Angebot für, sondern mit der Zielgruppe wird.

Wie kann eine originär vom Netz aus konzipierte Grundversorgung aussehen? Wie kann die Plattform zu einem Ort für zuverlässige, vertrauenswürdige Informationen werden? Wie kann sie aktive und kritische Medienkompetenz fördern? Was kann sie mit Aufklärung und gutem Beispiel für ein offenes Internet tun, für Netzneutralität, Suchneutralität, Datenschutz, Technologieneutralität, Breitbandausbau und freie Netze? Und was können wir dazu beitragen?

Die Debatte ist eröffnet.

 

Speakers

wissenschaftlicher Leiter „Grundversorgung 2.0“
Mitglied im Präsidium

Team

STG-T
Dienstag, 5. Mai 2015 – 14:45 bis 15:45
Deutsch
Workshop
Fortgeschrittene