Aufruf für die OPEN! 2016

Die OPEN! 2016 kommt: Wann sind offene Systeme bahnbrechend?

Stuttgart | 14.07.2016 | Die Konferenz für digitale Innovation geht am 7. Dezember 2016 in die zweite Runde

 

 Nach dem erfolgreichen Start der Konferenz für digitale Innovation im letzten Jahr versammelt auch die OPEN! 2016 am 7. Dezember im GENO-Haus Stuttgart Unternehmer, Denker, Forscher und Verwaltungsexperten aus ganz Deutschland, um den Diskurs um die Potenziale und Impulse der verschiedenen Open-Bewegungen fortzuführen. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Disruption – wie einschlägig sind offene Systeme heute, morgen, in der Zukunft? Nach der Opening-Keynote von Prof. Dr. Sabine Brunswicker (Direktorin Research Center for Open Digital Innovation, Purdue University) werden in vier Panels die Themen Plattformen und Blockchain, Strategien für Open Access und Open Peer Reviews, Open Cultural Data und Open Licences, sowie Open Communities diskutiert. Influencer und Open Minds aus allen Bereichen sind mit dem Call for Papers aufgerufen, sich bis zum 16. September 2016 als Referent zu bewerben. Veranstalter der OPEN! 2016 ist erneut die MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft zusammen mit der Open Source Business Alliance und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Mehr: http://innovation.mfg.de/de/standort/digitale-trends/open-source/die-open-2016-kommt-wann-sind-offene-systeme-bahnbrechend-1.42760

Nachbericht Medientreffpunkt „Young and Rich“

Angebote für die Jugend: „Experimentieren Sie!“

Leipzig, 9. Mai 2016 – Zum Auftakt des diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde unter dem Thema „Young and Rich“ über die Jugend gesprochen. Unter der Leitung der Medienjournalistin Ulrike Simon diskutierten Jörg Wiesner (MDR), Oliver Passek (ZDF-Fernsehrat), Frauke Lüpke-Narberhaus (bento) und Dr. Christoph Mayer (Schickler) über geeignete Strategien, Expertisen und Inhalte, um die Zielgruppe der „Millenials“ zu erreichen.

Zunächst hielt Unternehmensberater Mayer ein kurzes Impulsreferat, in dem er die Medienmacher  davor warnte, jungen Inhalt mit anspruchslosem Inhalt zu verwechseln. Der Trick sei vielmehr, anspruchsvollen Inhalt altersgerecht zu verpacken. Als Beispiel dafür diente ihm die Sendung mit der Maus. Für eine erfolgreiche Produktentwicklung müsse man bedenken, was technisch in einigen Jahren möglich sei, sagte der Unternehmensberater und rief die Medienmacher zu mehr Experimentierfreude und Risikobereitschaft auf: „Wenn alles klappt, experimentieren Sie nicht.“

In der Diskussion brachte Moderatorin Ulrike Simon das Gespräch zunächst auf das Junge Angebot von ARD und ZDF. Das werde definitiv im Oktober zu sehen, sagte Jörg Wiesner, Hauptredaktionsleiter Junge Angebote beim MDR. Inhaltliches wollte er – trotz hartnäckiger Nachfragen der Moderatorin – aber nicht preisgeben. Er verriet nur, dass die Macher die Zusammenarbeit mit YouTubern suchen würden, die zu dem Projekt passen.

Oliver Passek zeigte sich enttäuscht darüber, dass es für mit Blick auf die der Entwicklung eines Jugendangebots der Öffentlich-Rechtlichen kein eigenes Budget bewilligt wurde. Stattdessen wurden Mittel umgeschichtet und zwei Sparten-Sender eingestellt: „Da hätte ich mir ein Signal aus der Politik gewünscht“, so Passek…

Weiter: http://www.medientreffpunkt.de/index.php/presse/pressemitteilungen/angebote-fuer-die-jugend-experimentieren-sie/

Der Blog für das öffentlich-rechtliche-Jugendportal ist online!

http://www.jungesangebotvonardundzdf.de/

 

 

Nachlese zur OPEN!-Konferenz in Stuttgart

http://www.open2015.de/news/news-detailseite/news/nachlese-zur-open/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc5fb054cfdbf25ea92c56c173da075e

 

Interview mit dem Westfalen-Blatt zum Beschwerdemanagement beim ZDF

wb23.04.2015.pdf

Panel-Moderation auf der OPEN!-Stuttgart

 

12.10.2015  

Das Programm für die OPEN! 2015 – Konferenz für digitale Innovation am 2. Dezember steht. Schirmherr ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Session 3: Diskussion

Impulsvortrag: „Was können andere Open-Bewegungen vom Open Sources Business lernen?“
Jan Wildeboer, EMEA Open Source Evangelist, RedHat GmbH, Grassbrun

Podiumsdiskussion:
Dr. Ellen Euler, Stellvertreterin des Geschäftsführers, Deutsche Digitale Bibliothek, Berlin
Oliver Rack, Leiter Initiative Open Data Rhein-Neckar, Mannheim
RA Dr. Carsten Ulbricht, Bartsch Rechtsanwälte, Stuttgart
Jan Wildeboer, EMEA Open Source Evangelist, RedHat GmbH, Grassbrun

Moderation: Oliver Passek, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Eröffnung des HDM-Gamesday am 23. November

23.11. 15 09:50 – 11:30 – Hochschule der Medien, Stuttgart

Oliver Passek: Referent für Film und Medien im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg

Games als Wirtschaftsfaktor und Förderung, dt.

 

Mehr unter: http://ifg.mi.hdm-stuttgart.de/?page_id=11121

 

 

Teilnahme am „European Games Booster“- Finance Panel

29.10.15 10:30-12:00

Role of public institutions in the financing of video games

How public institutions are structured and finance video games:

 

Per Strömbäck, Managing Director, Association of Swedish Games Developers

Maciej Szymanowicz, Policy Officer, European Commission, DG Culture/Media/Creative Europe

Marisol Lopez Director, Catalan Institute of Cultural Industries (ICEC), Barcelona

Aurélien Loos, Board Member, Capital Games, CEO, Leikir Studio, Paris

Oliver Passek, Advisor for Film and Media at Federal Ministry of Science, Arts and Culture, Stuttgart

Moderation: Thierry Baujard, CEO, peacefulfish

 

Mehr: http://www.game-connection.com/

 

Diskussion zu Kinderserien

Am 7.11. 15 nehme ich als Mitglied des ZDF-Fernsehrats an der folgenden Diskussion teil:

Kinderserien – heute und gestern.
Eine Diskussionsrunde zur Qualität des fiktionalen Kinder,- Jugend- und Familien-programms
Gäste: Sebastian Andrae, Gerhard Hahn, Ingelore König, Oliver Passek und Sigi Rothemund,
Moderation: Verena S. Freytag und Esther Gronenborn
Sa., 7.11., 16.00 Uhr HFF Seminarraum 1

Mehr zu den diesjährigen „Tage der Regie“ unter:

http://www.deutscher-regiepreis.de/zeitplan/

 

Bericht über die Diskussion Jugendkanal in Leipzig

Der ZDF-Fernsehrat – ein Spiegel der Gesellschaft?

http://www.medientreffpunkt.de/index.php/presse/pressemitteilungen/der-zdf-fernsehrat-ein-spiegel-der-Gesellschaft/

Leipzig, 6. Mai 2015 – Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde heute über die Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum ZDF-Staatsvertrag gesprochen. Auf dem Podium lieferten sich Henny Engels (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland), Gabriele Schade (Vorsitzende MDR-Rundfunkrat), Oliver Passek (ZDF-Fernsehrat) und der Staatsrechtler Jochen Rozek (Universität Leipzig) unter Leitung der Medienjournalistin Ulrike Simon eine lebhafte Diskussion.

Ausgangspunkt der Debatte war die Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes, dass der ZDF-Staatsvertrag in Teilen verfassungswidrig sei, und dessen Forderungen, den Einfluss der Politik zu begrenzen und gleichzeitig die Vielfalt der Gesellschaft in der Besetzung der Gremien abzubilden. Die Diskussion drehte sich darum, ob es gelungen sei, den politischen Einfluss zu begrenzen und die Gesellschaft abzubilden.

„Wir dachten, die Politik hat den Schuss gehört“, kritisierte Henny Engels, „hat sie aber nicht“. Sie beklagte, dass die Vielfalt der heutigen Gesellschaft im Fernsehrat keinesfalls ihre Entsprechung finden würde, dass etwa der Bund der Vertriebenen oder die Vereinigung der Opfer des Stalinismus einen sicheren Platz haben, während große Gruppierungen wie Migranten, Muslime, LSBTI-Gruppen oder auch Frauen, Familien und Senioren, darauf angewiesen sind, dass eines der Bundesländer einen entsprechenden Vertreter entsendet. Diese Kritik wurde von allen Diskutanten grundsätzlich geteilt. Gabriele Schade wies allerdings darauf hin, dass sich die Gremienmitglieder generell als Vertreter der Allgemeinheit sehen, die auch andere Interessen als nur die eigenen im Blick hätten.

Oliver Passek kritisierte die Neufassung des Staatsvertrages auch in Bezug auf die Eindämmung des politischen Einflusses als schlecht gemacht. Er prophezeite, dass viele Länder weiterhin die weisungsgebundenen Chefs der Staatskanzleien in den Fernsehrat entsenden würden, gleichzeitig aber unabhängige Parteienvertreter der Drittelregelung zum Opfer fallen würden. Zudem seien die Amtskirchen überproportional vertreten. „Das ist so unausgegoren, das kann man keinem Landtag zur Verabschiedung vorlegen“, so Passek. Genau dies geschehe nun aber. Passek bedauerte, dass bei der Neufassung weder eine echte öffentliche Debatte stattgefunden habe, noch die Länderparlamente ein echtes Mitspracherecht gehabt hätten.

Auch der Einfluss des Urteils auf die ARD-Anstalten wurde besprochen. So betonte Rozek, dass damit auch die gegenwärtige Zusammensetzung des MDR-Rundfunkrates, in dem 15 von 43 Mitgliedern – und damit mehr als ein Drittel – staatliche Vertreter sind, verfassungswidrig sei. Die Politik müsse diesen Zustand beenden, sonst könne jede Entscheidung des Gremiums angegriffen werden. Gabriele Schade sah in dem Urteil zunächst einmal eine Stärkung der Gremien, bedauerte es aber, dass sich die mitteldeutsche Politik nicht auf eine Neuregelung der Besetzung des MDR-Rundfunkrates hätte einigen können, bevor dieser im Herbst neu gewählt wird.

Vollkommen einig waren sich die Anwesenden, dass der neue Staatsvertrag trotz aller gravierenden Mängel die Länderparlamente höchstwahrscheinlich passieren werde. Diese seien in einer „Ratifizierungsposition“, sagte Rozek. Der Zeitdruck, den das Verfassungsgericht aufgebaut habe, würde ein Übriges tun.