Mehr Offenheit für die Öffentlich-Rechtlichen

 
 Meine Forderungen:

Schritte zu mehr Partizipation für ARD und ZDF

Mehr Einbindung in soziale Netzwerke

Ich hoffe, dass insbesondere das Projekt „Jugendkanal“ hier neue Impulse bringt. Sollte ein solcher Kanal zustande ist klar, dass es sich hierbei um ein internetbasiertes Angebot richten muss, d.h.

  • das gesamte Programm sollte möglichst gestreamt werden
  • es muss eine  Einbindung in gängige Social Media Plattformen erfolgen
  • Creative Commons Lizenzen sollten so weit wie möglich eingesetzt werden
  • es sollte Software zur Verfügung gestellt werden, um  bequem auf die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen Anbieter zuzugreifen
  • offene Programmschnittstellen und Programmdaten sollten ebenfalls zur Verfügung gestellt werden
  • auch eine mobile Nutzung der Inhalte sollte möglich sein
  • sowie der Aufbau eines allgemein zugänglichen Rundfunk- und Telemedienarchives der öffentlich-rechtlichen Anbieter

Über den Jugendkanal hinaus müssen auch für ältere, medienaffine Zielgruppen Angebote geschaffen werden  – dies vor allen Dingen durch intelligente „Second Screen Applikationen“ – wie etwa die zeitgeschichtliche Begleitung im Netz beim ARD-Filmprojekt „Rommel“ durch den SWR.

Um das Internet als gleichberechtigte „Dritte Säule“ neben Radio und Internet für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu etablieren, sind allerdings auch politische Nachbesserungen erforderlich, diese betreffen in erster Linie den Rundfunkstaatsvertrag, aber z.B. auch den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag und die Kabelweitersendung im Urheberrecht.

* Die Verankerung des Netzes als Dritte Säule und originärer Teil des Programmauftrags

* Die Streichung der so genannten „7 Tages Frist“

* Abschaffung des  „Depublikationsgebotes“

* Auch die „Verbotsliste“ für Inhalte die gar nicht oder nur sehr eingeschränkt ins Netz gestellt werden dürfen, muss abgeschafft werden.

* Auch der aufwendige und kostenintensive 3- Stufen-Test wäre obsolet.

All das kostet Geld!

Deshalb: Darüber hinaus muss auch die KEF den Sendern Budgets für die Nutzung der Neuen Medien genehmigen, die eine solche Internetoffensive auch wirklich ermöglichen.



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